Website DSGVO-konform? Mit Online-Tool pr├╝fen

Die DSGVO...

Die Datenschutzgrundverordnung ist eine Verordnung der EU. In dieser ist geregelt, wie mit personenbezogenen Daten umgegangen werden muss.

Das bedeutet auch f├╝r Betreiber einer Website: Augen auf und wachsam sein ­čśë

Nur weil ihr nicht die Namen und Adressen euer KursteilnehmerInnen ├Âffentlich postet, hei├čt das nicht, dass ihr DSGVO-konform arbeitet. Man muss es leider so plump sagen, da das Verst├Ąndnis daf├╝r, was alles sch├╝tzenswerte Daten sind, oft nicht gegeben ist.

 Leider ist es sehr kompliziert und für unerfahrene Personen oftmals zu kompliziert.

Die Software ist oft das Problem

Zur Erstellung der eigenen Website setzt man Software ein. Und bei der Ausf├╝hrung von gewissen Funktionen, werden personenbezogene Daten (bspw. die IP-Adresse) an euch oder andere ├╝bermittelt. Das kann bspw. ein Statistik-Plugin sein oder auch Schriftarten von Google. Aus diesem Grund ist es notwendig, dass ihr die BesucherInnen ├╝ber den Einsatz dieser Plugins informiert und euch f├╝r einen Teil die Einwilligung zur Ausf├╝hrung einholt.

├ťbrigens: Es spielt dabei keine Rolle, ob ihr eure Website selbst├Ąndig mit WordPress aufgesetzt habt, oder einen Anbieter, wie bspw. Wix nutzt. Auch dort muss ein gro├čes Augenmerk auf Datenschutz gesetzt werden.

Da dieser Themenkomplex extrem gro├č ist, m├Âchte ich an dieser Stelle nicht zu sehr ins Detail gehen, sondern erstmal nur eine M├Âglichkeit aufzeigen, mit der ihr zum Teil pr├╝fen k├Ânnt, ob eure Website DSGVO-konform arbeitet.

Online-Tool zur ├ťberpr├╝fung

Auf der Website wwwschutz.de k├Ânnt ihr ├╝berpr├╝fen, ob eure Website DGSVO-konform eingerichtet ist. In der kostenlosen Testversion pr├╝ft das Tool 10 Seiten eurer Website und wertet diese aus. Es ist also kein allumfassender Test! Dennoch nutze ich das Tool sehr gerne, da bei vielen Verst├Â├čen (bspw. Einsatz von Statistik-Tools ohne Einwilligung) ┬áalle Seiten betroffen sind und dies auch mit der eingeschr├Ąnkten Testversion auffallen wird.

Auch ist zu beachten, dass nur die eingesetzte Software gepr├╝ft wird – und dies auch nur teilweise. Ob eure Datenschutzerkl├Ąrung komplett und korrekt ist, pr├╝ft das Tool nicht. Auch nicht, ob ihr bspw. einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit eurem Hoster geschlossen habt.┬á

Ergebnis und Ma├čnahmen

Worstcase ist, dass ihr nach der Pr├╝fung eurer Website folgende Meldung erhaltet:

Zu beachten ist, dass dieses Tool keine 100 % Sicherheit bietet. Das hei├čt aber auch, dass so eine Meldung auch ein Fehlalarm sein kann. Dennoch hei├čt es jetzt: Handeln!

Wenn ihr mit den aufgef├╝hrten Beanstandungen nichts anfangen k├Ânnt und keine L├Âsung zur Behebung parat habt, dann sucht euch Hilfe.

Kostenlose Hilfe bekommt ihr bspw. in speziellen Facebook-Gruppen oder auch in Foren. Kostenpflichtige Hilfe bekommt ihr oftmals bei Webdesignern.

Solltest du WordPress einsetzen, schreibe mich gerne an. Ich stehe dir dann mir Rat und Tat zur Seite.

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